Zirbelkiefer / Arvenholz
Gesundheitsholz mit Charme
Wissenschaftlicher Name: Pinus cembra
Die Zirbelkiefer (Pinus cembra), auch Arve, Arbe, Zirbe oder Zirbel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ihre Heimat sind die Alpen und die Karpaten. Der Baum kann bis zu 25 Meter hoch werden. Seine Kurztriebe tragen viele Büschel mit jeweils fünf Nadeln. Die Samen werden irreführend Zirbelnüsse genannt, obwohl sie keine Nüsse sind. Die Bäume können bis zu 1000 Jahre alt werden. Sie finden Verwendung als Möbel- und Schnitzholz, Zirbelnuss und Samen auch in der Lebensmittelproduktion.
Die Bezeichnung Zirbe für diese Kiefern-Art ist in Österreich und Bayern (Deutschland) gebräuchlich. Bis ins 16. Jahrhundert bezog sich der Name jedoch nur auf ihre Zapfen. Der Begriff leitet sich möglicherweise vom mittelhochdeutschen zirben ab, das man mit „wirbeln“ oder "sich im Kreise drehen" übersetzen würde.
Die Arve wächst ab 1600 m ü.M. auf kargen Böden. Das Holz der Zirbe hat einen gelbrötlichen Kern und einen schmalen gelblichen Splint; es ist weich, leicht, dauerhaft und gut zu bearbeiten. Frisch geschlagenes Zirbenholz bewahrt noch Jahrzehnte seinen charakteristischen Duft, den man besonders in „Arvenstüblis“ wahrnimmt. Das ätherische Öl im Arvenholz hat stark antiseptische Wirkung und eignet sich hervorragend für Kleiderschränke (weniger Kleidermotten) und Schlafzimmermöbel.
Beim Test im Labor zeigten sich bedeutende Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen einem Arvenholzzimmer und einem identisch gestalteten Holzdekorzimmer. Arvenholz bewirkt eine niedrigere Herzrate bei körperlichen und mentalen Belastungen. Zudem wird in Ruhephasen der vegetative Erholungsprozess beschleunigt. Auch eine bessere Schlafqualität im Arvenbett ist nachweisbar.
In einem Arvenzimmer liegt die durchschnittliche Arbeitsersparnis für das menschliche Herz bei 3500 Schlägen bzw. einer Stunde Herzarbeit pro Tag.
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Quelle: Internet/Wikipedia; Fotos v. Tigerente/Wikipedia
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